Norden Kolumbiens

Neben der Ciudad Perdida und dem Cabo de la Vela (kommender Eintrag) gab es im Norden noch mehr zu sehen. Santa Marta ist eine Hafenstadt, die als Ausgangsort für viele Exkursionen geeignet ist. Sie wird oft als hässlich beschrieben und eher als unbeliebte Stadt, die eben wichtig ist, um im Norden weiter zu kommen. Sie hat aber doch ein paar schöne Straßen, Strand, schöne Plätze und gute Restaurants, koloniale Gebäude. Ich war insgesamt 4 Nächte dort und hatte bis zum Ende den Eindruck, immer noch schöne Flecken zu finden. Ich habe definitiv hässlichere, trostlosere Orte gesehen.
Die großen Rucksäcke haben wir in Santa Marta gelassen und sind zum Tayrona Nationalpark gefahren. Leider waren wir beide krank, die Laune am Boden und die Nacht im stickigen Zelt, weit von der Toilette entfernt, wirklich nicht schön. Die Hängematten waren leider komplett besetzt. Am nächsten Morgen haben wir uns Pferde genommen, da wir beide nichts essen konnten und entsprechend geschwächt waren. Der Nationalpark ist schön, aber wir konnten es wirklich nicht genießen. Ich glaube, ich hatte auch schon wesentlich schönere Orte gesehen, die nicht so populär und teuer waren, wo das Personal noch nett war, weil es den Wert des Tourismus noch kennt.
Palomino war das nächste Ziel, mit komfortableren Unterkünften und einem langen Strand. Auch hier waren noch Ureinwohner zu sehen, sowie Hippies, die mit ihren Poporos am Strand saßen. Von hier aus kann man auch gut in den Bergen der Sierra Nevada de Santa Marta wandern gehen, was insbesondere aufgrund der Ureinwohner sicher spannend ist. Uns ging es noch nicht gut, sodass wir eher faul den Strand genossen.

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